Döbelner Anzeiger vom 17. Mai 2008
Völkerbrot essen für den Denkmalschutz
Ein Förderverein lässt Brot backen, um Geld für das Völkerschlacht-Denkmal zu sammeln. Zu kaufen ist es seit gestern.
Bei jedem Kauf des Völkerschlachtbrotes oder -brötchens klingelt es in der Spendenkasse des Fördervereins Völkerschlachtdenkmal. "20 Cent pro Brot und drei pro Brötchen erhält der Verein", sagt Franziska Seyffarth von der Bäckerei Körner, die das Brot in Döbeln anbietet. "Das Brot besteht aus 50 Prozent Vollkorn und ist frei von Geschmacksverstärkern", so René Groh von der Bäckergenossenschaft Sachsen-Brandenburg. "6,7 Millionen Euro fehlen noch, damit das Denkmal 2013 zum 100. Jahrestag der Einweihung neu erstrahlt", sagte Klaus-Michael Rohrwacher vom Förderverein. Jeder Sachse müsste acht Brote essen, um diese Summe zu erreichen. "Ein optimistisches Vorhaben, aber bei viel Spenden bekommen wir eher Fördermittel", meint Rohrwacher.
Bildunterschrift: Die neuen Völkerbrötchen und -brote sind ab sofort in der Bäckerei Körner erhältlich. René Groh von der Bäckergenossenschaft, Inhaberin Franziska Seyffarth, Klaus-Michael Rohrwacher vom Förderverein des Völkerschlachtdenkmals und Bäckermeister Mirko Endig ließen es sich bereits schmecken.


