Leipziger Völkerbrot

Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal


Das Leipziger Völkerschlachtdenkmal ist ein Mahnmal für Frieden, Freiheit, Völkerverständigung und europäische Einigung. Es wurde im Gedenken an die 120.000 Menschen errichtet, die in der Schlacht bei Leipzig, im Jahr 1813, ihr Leben verloren. Damals waren über eine halbe Million Soldaten aus fast ganz Europa in den Kampf um die Befreiung von der französischen Besatzung verwickelt. Das Denkmal ist mit 91 Metern das höchste Denkmal Europas. 120.000 Kubikmeter Stampfbeton und 12.500 Kubikmeter Granitporphyr tragen zu seinem Gesamtgewicht von 300.000 Tonnen bei.

Am 18. Oktober 1913 wurde das Mahnmal eingeweiht. Seitdem ist es nie umfassend instand gesetzt worden. Kriegs- und Witterungseinwirkungen haben der Bausubstanz erhebliche Schäden zugefügt. 2002 wurde nach jahrzehntelangen Einzel- und Notmaßnahmen mit der grundhaften Sanierung begonnen. Wesentliche Initiativen dafür gehen vom Förderverein Völkerschlachtdenkmal e.V. aus. Satzungsgemäßer Zweck des Vereins ist es, Spenden für die umfassende Sanierung des Leipziger Wahrzeichens einzuwerben.

Doppeljubiläum im Jahr 2013

Das Völkerschlachtdenkmal begeht am 18. Oktober 2013 den 100. Jahrestag seiner Einweihung. Das ist zugleich auch der 200. Jahrestag der Völkerschlacht. Der Förderverein will gemeinsam mit der Stadt Leipzig bis dahin die Sanierung vollenden, um das Denkmal zu den dann anstehenden internationalen Feierlichkeiten angemessen und würdevoll zu präsentieren. Jeder Bürger kann mit einer Spende oder durch sein Mitwirken im Förderverein dazu beitragen, Europas größtes Denkmal für künftige Generationen zu erhalten.